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In Memoriam Mekrath

Vor ziemlich genau einem Jahr ließ ich mich in die Weiten von Azeroth entführen. In der Nacht zum 24. März 2007 wurde Mekrath geboren: ein Gnom, ein Hexenmeister, eine zweite Identität für viele Monate. Tapsig begann er sein Leben in den Weiten von Dun Morogh und kämpfte sich mutig durch alle Abenteuer und in neue Gebiete.

Die ersten Bilder entstanden Ende April im Sumpfland (optisch und akustisch eines meiner Lieblingsgebiete). Der interessierte Historiker wird sicher das eine oder andere interessante Details im linken Bild bemerken. Das rechte Bild entstand, nachdem Mekrath einen ganzen Abend lang die Quests gemacht hatte, um die nette Dämonin an seiner Seite beschwören zu dürfen
  

Dann gab es lange Zeit keine Gelegenheit für ein Foto, bis Mekrath eines Tages eine Ausrüstung zusammengestellt hatte, die eines Hexenmeisters würdig war – zumindest wenn er mit seinem Dämon im Partnerlook auftreten will.
 

Nur wenige Tage später schon war die blaue Uniform verkauft und durch neue Ausrüstung aus der Scherbenwelt ersetzt. Furchtbar bunt und zu gar nichts passend, aber wie heißt es: form follows function. Drei Wochen später gab es mal wieder eine farblich abgestimmte Kombination.
  

In den folgenden Monaten erreicht Mekrath dann Level 70, qualifizierte sich für Karazhan und heroische Instanzen, erkämpfte sich Tag für Tag etwas Geld für ein schnelleres Flugtier, kämpfte im Alteractal und sammelte sich eine epische Ausrüstung zusammen.
 

Was mag einen erfolgreichen Gnom wie Mekrath dazu getrieben haben, kurzerhand und unangekündigt aus Azeroth zu verschwinden? Seine Besitztümer zu verkaufen und all sein Geld zu verschenken? Vielleicht war es der ewig gleiche Heldenalltag: Monster töten, Belohnung kassieren, anderen Helden helfen, noch mehr Monster zu töten für noch mehr Belohnung um dann noch stärke Monster töten zu können… Die Erkenntnis, daß bei jedem Schritt nach vorne die Welt gleichzeitig einen Schritt in die andere Richtung macht und sich außer der vergangenen Zeit darum in Azeroth nichts ändert? Zumindest war die Verzweiflung groß genug, um Kollateralschäden anzurichten: mit Mekrath ging auch Ecolii, ein Heilpaladin, welcher im Bild den Sonnenuntergang über Loch Modan genießt.
 

Ebenfalls betroffen ist die sehr junge Schurkin Piks, hier im beim Frauentratsch (“Hast ‘ne tolle Frisur”) mit Kocó:
  

Außerdem sollen hier noch der tapfere Krieger Nowar und die Troll-Schamanin Alghetun erwähnt werden, die im Leben leider zu wenig Aufmerksamkeit bekamen.

Posthumer äh postgnomer Dank geht an “Legend of Dragon” von der silbernen Hand, wo Mekrath seine Jugend verbrachte, an “Sternenkrieger” auf der Forscherliga und an den Sternenkrieger-Karazhan-Raid (ihr werden schon einen Ersatz für den Opfergnom finden)

von DerMuffin :: 03.04.2008 @ 02:31 :: Kategorie und der ganze Rest :: Comments (0)