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Schreibmaschine für Geeks

Am Sonntag saß ich bei schönstem Wetter im Lieblingscafé und dachte mir so, es wäre ein guter Zeitpunkt, endlich den FW-Monatstext zuende zu schreiben. Gedacht, getan:

  1. die Lieblingscaféchefin ums Laptop angebettelt
  2. 20m Stromkabel organisiert
  3. in allen Biergartenbüschen nach einer Steckdose gesucht
  4. die Blicke der anderen Gäste stoisch ertragen
  5. festgestellt, daß die Steckdose irgendwie keinen Strom liefert und der Akku pro Sekunde einen Prozentpunkt Ladung verliert

Da habe ich mich an den irgendwann einmal gelesenen Test eines seltsamen Gerätes erinnert und abends etwas gegooglet. Recht schnell fand ich das gesuchte: den Alphasmart. Entschieden habe ich mich dann für den Neo, der Preisvorteil des Alphasmart 3000 ist marginal. Vorhin habe ich das Gerät dann endlich auspacken und ausprobieren können. Erster Eindruck: geil!

Hier die ersten Testergebnisse.

Pro:

  • Sehr klein und leicht.
  • Absolut geniales Schreibfeeling, gute Tastatur.
  • Keine laptopüblichen Lüftergeräusche oder Wärmeentwicklung.
  • Das unbeleuchtete(!) Display ist auch bei mäßiger Beleuchtung gut lesbar.

Contra:

  • Preis – deutlich weniger als ein Laptop, aber für einen Notizblock doch ziemlich hoch.
  • Die Tasten sind wohl nicht bedruckt oder gelasert, sondern beklebt. Wie lange das hält wird sich im Langzeiteinsatz noch zeigen.
  • Der Ein-/Ausschalter liegt da, wo man sonst die ESC-Taste hat. Bei den ersten zwanzig Displayaufforderungen zum Drücken der ESC-Tase war das Gerät erstmal aus.

Die Betriebsystemupdateorgie ist auch schon rum und der Datentransfer zum PC ist zwar seltsam aber funktioniert. Sehr schöne Infos gibt es übrigens bei Wikipedia.

Gute Nacht ;)

von DerMuffin :: 10.05.2006 @ 03:38 :: Kategorie bit&byte :: Comments (0)

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