Wolken und Eis: Ftan
Vor längerem bin ich einmal auf einen Zeitungsbericht über ein Hotel bei Ftan gestoßen. Rein interessehalber habe ich den Ort dann mal besucht und fand: die Postkartenschweiz bei Ftan.
Vor längerem bin ich einmal auf einen Zeitungsbericht über ein Hotel bei Ftan gestoßen. Rein interessehalber habe ich den Ort dann mal besucht und fand: die Postkartenschweiz bei Ftan.
Der einzige Vorteil von Livigno ist die zentrale Lage. Die hochalpine Landschaft verliert durch den massentouristischen Verbau und dem täglichen Stau auf den Zufahrtsstrecken ihren Reiz. Wer darauf spekuliert, hier zollfrei noch billiger zu tanken als in der Schweiz, sollte entweder Bargeld mitnehmen oder nicht am Sonntag aufkreuzen. Deutsche Bankkarten werden von den Tankautomaten nicht akzeptiert und ich habe keinen Geldautomaten gefunden.
Von Livigno fährt man über den Passo di Foscagno (Dz364) Richtung Bormio bzw. Stilfserjoch. Auf dem Weg dahin passiert man die Torri di Fraele. Dorthin führte früher eine herausfordernde Schotterpiste (Dz366) die aber inzwischen durchgängig asphaltiert ist. Am Gipfel muß man mit reichlich Touristenverkehr rechnen (Mountainbiker, Angler, Wanderer). Immerhin entschädigt die großartige Landschaft:
Auch westlich des Valposchiavo finden sich verschlafene italienische Fleckchen.
Als Orientierungspunkt kann hier Chiesa in Valmalenco nördlich von Sondrio dienen. Eine interessantere Strecke führt von dort zur Alpe Gera (Dz378). Hier ein paar Eindrücke:
Die Rückfahrt von Sondrio aus kann über den Malojapass und entlang des Silvaplanasees erfolgen:
Von Édolo kommend erreicht man das Valposchiavo entweder über den Apricapass oder man zweigt im Örtchen San Pietro scharf ab in Richtung Trivigno. Hier hat man eine Reihe von Möglichkeiten, die Fahrt über schmale, verhältnismäßig einsame Straßen fortzusetzen (Dz372). Z.B. kann man über den Passo di Foppa Richtung Grósio fahren.
Die abgebildete Kapelle sollte laut Denzel “Madonna Pompei” sein. Dazu der Blick Richtung Tirano.
Das Gebiet wird offenbar landwirtschaftlich genutzt:
Kein Schweizurlaub ohne Stop am Stilfserjoch.
Wer das Auto stehen läßt, kann zu Fuß noch ein paar Höhenmeter gut machen und die wahrscheinlich höchsten Steinhaufen der Welt begutachten:
(Für diese Aufnahmen wurden keine Steine gequält. Alle Arrangements wurden so am Gipfel vorgefunden und unverändert gelassen.)
Das einspuriges Sträßchen zum Oberaarsee (Dz181) zweigt an der Grimselpasshöhe ab.
Der Rhonegletscher befindet sich auf halber Höhe des Furkapasses, direkt gegenüber dem Hotel Belvedére:
Hier der Talblick Richtung Gletsch:
Der Gletscher (oder besser: seine Rest)…
…ist touristisch erschlossen, d.h. es gibt einen kurzen begehbaren Eistunnel:
Wo der Gletscher verschwindet, bleibt eine Steinwüste zurück.
Puh, nach einem ganzen Tag Kampf mit PHP, CSS, HTML und all dem anderen Zeug aus dem Internet steht endlich die neue Bildnavigation: IE7 und Firefox und alle guten Browser öfnen die Großansicht der Bilder als Layer über dem Text. Die Krankheiten IE6 und älter bekommen die alte Navigation mit einer separaten Viewerseite. Und es scheint doch tatsächlich zu funktionieren…
Was tut der werte Blogbetreiber nicht alles für die Sicherheit. Er installiert natürlich die neueste Wordpress-Version. Doch oh Schreck: sie zerlegt die ganzen Kategorien. Ok, nicht schlimm, die 10 Einträge sind mit Hand schnell geradegebogen. Aber auf dem Weg dahin kämpft man sich mal wieder durch die MYSQL-DB und kann sich auch partout nicht an das Passwort erinnern. Und dann möchte man auch die schicken Permalinks (so mit Monat, Jahr und Postingnamen) wieder haben. Aufgrund letzteren Wunsches kenne ich mich jetzt ein wenig mehr mit Apachekonfiguration, den .htacces-Dateien und dem mod_rewrite aus. Jetzt gehe ich erstmal schlafen und morgen teste ich, ob es noch läuft… Bei Computern weiß man ja nie.
Da schaut man völlig unbedarft nach langer Zeit mal in die Seitenstatistik, und was sieht man? Da haben Leute meine Seite mit den eingekreisten Suchbegriffen gefunden…

Und die steht auch noch ganz oben auf der Trefferliste. Hoffentlich merkt der Herr Schäuble nichts davon…
Vor ziemlich genau einem Jahr ließ ich mich in die Weiten von Azeroth entführen. In der Nacht zum 24. März 2007 wurde Mekrath geboren: ein Gnom, ein Hexenmeister, eine zweite Identität für viele Monate. Tapsig begann er sein Leben in den Weiten von Dun Morogh und kämpfte sich mutig durch alle Abenteuer und in neue Gebiete.
Die ersten Bilder entstanden Ende April im Sumpfland (optisch und akustisch eines meiner Lieblingsgebiete). Der interessierte Historiker wird sicher das eine oder andere interessante Details im linken Bild bemerken. Das rechte Bild entstand, nachdem Mekrath einen ganzen Abend lang die Quests gemacht hatte, um die nette Dämonin an seiner Seite beschwören zu dürfen
Dann gab es lange Zeit keine Gelegenheit für ein Foto, bis Mekrath eines Tages eine Ausrüstung zusammengestellt hatte, die eines Hexenmeisters würdig war – zumindest wenn er mit seinem Dämon im Partnerlook auftreten will.
Nur wenige Tage später schon war die blaue Uniform verkauft und durch neue Ausrüstung aus der Scherbenwelt ersetzt. Furchtbar bunt und zu gar nichts passend, aber wie heißt es: form follows function. Drei Wochen später gab es mal wieder eine farblich abgestimmte Kombination.
In den folgenden Monaten erreicht Mekrath dann Level 70, qualifizierte sich für Karazhan und heroische Instanzen, erkämpfte sich Tag für Tag etwas Geld für ein schnelleres Flugtier, kämpfte im Alteractal und sammelte sich eine epische Ausrüstung zusammen.
Was mag einen erfolgreichen Gnom wie Mekrath dazu getrieben haben, kurzerhand und unangekündigt aus Azeroth zu verschwinden? Seine Besitztümer zu verkaufen und all sein Geld zu verschenken? Vielleicht war es der ewig gleiche Heldenalltag: Monster töten, Belohnung kassieren, anderen Helden helfen, noch mehr Monster zu töten für noch mehr Belohnung um dann noch stärke Monster töten zu können… Die Erkenntnis, daß bei jedem Schritt nach vorne die Welt gleichzeitig einen Schritt in die andere Richtung macht und sich außer der vergangenen Zeit darum in Azeroth nichts ändert? Zumindest war die Verzweiflung groß genug, um Kollateralschäden anzurichten: mit Mekrath ging auch Ecolii, ein Heilpaladin, welcher im Bild den Sonnenuntergang über Loch Modan genießt.
Ebenfalls betroffen ist die sehr junge Schurkin Piks, hier im beim Frauentratsch (“Hast ‘ne tolle Frisur”) mit Kocó:
Außerdem sollen hier noch der tapfere Krieger Nowar und die Troll-Schamanin Alghetun erwähnt werden, die im Leben leider zu wenig Aufmerksamkeit bekamen.
Posthumer äh postgnomer Dank geht an “Legend of Dragon” von der silbernen Hand, wo Mekrath seine Jugend verbrachte, an “Sternenkrieger” auf der Forscherliga und an den Sternenkrieger-Karazhan-Raid (ihr werden schon einen Ersatz für den Opfergnom finden)
