Valposchiavo

Der Ausflug beginnt am frühen Morgen bei bestem Wetter im Valposchiavo. Über den Berggipfeln türmen sich Bilderbuchwolken.

Ab Poschiavo, dem Hauptort des Tales gewinnen die roten Wagen der Berninabahn schnell an Höhe.


Lago Bianco

Nach nur einer Stunde erreicht der Zug bereits den Paßgipfel und die Station Ospizio Bernina am Lago Bianco.

Die Bahnstation liegt deutlich oberhalb der Baumgrenze.
Nur Farne und Gräser besiedeln noch die letzten Winkel und Spalten.


Morteratsch

Die Weiterfahrt führt dann über die flachere Nordwestrampe des Passes hinab zum Morteratschgletscher.


St. Moritz

St. Moritz ist hier eigentlich nur aufgeführt, weil es der natürliche Endpunkt der Berninabahnstrecke ist.

Auch bei meinem inzwischen zweiten Besuch kann ich mich nicht für den Ort erwärmen.
Daher gibt es hier auch nur zwei Alibibilder.

Celerina

Der Wanderer, der Muße und Erholung sucht wird sich im nahegelegenen Celerina wohler fühlern. Daß auch hier nur zwei Fotos existieren liegt nur an der Kürze meines Besuches, der im wahrsten Sinne des Wortes im Vorbeifahren stattfand.


Alp Grüm und Lagh da Palü

Auf der Rückfahrt bietet sich ein Stop an der Station Alp Grüm an.

Von der Terasse des Bahnhofsrestaurants hat man einen Panoramablick über den Lagh da Palü auf den Palü-Gletscher.

Von Alp Grüm führt mich ein Wanderweg hinunter zum Lagh da Palü.
Der Weg gehört zu einer Wanderroute, die vom Ospizio Bernina nach Cavaglia führt.

Rund um den See weiden freilaufende Pferde.

Der Blick zurück zum Berg zeigt die großartige Gallerieführung der Berninabahn.


Abstieg nach Cavaglia

Zurück auf dem Wanderweg geht es durch eine schroffe Schlucht weiter nach Cavaglia.
Der Weg ist am Anfang recht steil, kann aber mit Sandalen begangen werden.
Eine gewisse Trittsicherheit oder festeres Schuhwerk schaden jedoch nicht.

Dreißig Minuten später treffe ich in der Ebene von Cavaglia wieder auf die Bahnstrecke.

In Cavaglia kann man noch einen Abstecher zu den Gletschermühlen einplanen.

Hinweis: Die hier gezeigten Bilder sind an zwei Tagen entstanden. Wenn man früh aufsteht und unnötige (Foto-)Pausen vermeidet kann man sicher das hier beschriebene Pensum an einem Tag schaffen. Wer wie ich außerhalb von Poschiavo übernachtet sollte aber beachten, daß ab 20 Uhr die Züge nur noch bis zum Bahnhof Poschiavo fahren.